Sonographie

Sonographie

Die Ultraschall-diagnostik wird heute von fast allen medizi-nischen Fachdisziplinen genutzt. Gründe liegen in der risikoarmen, nichtinvasiven, schmerzlosen und strahlenexpositionsfreien Anwendung, der hohen Verfügbarkeit und der schnellen Durchführung. Weiterlesen »

Im Focus: Röntgen

Röntgenbild einer Wirbelsäule

In der Medizin dient das Röntgen zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen (Röntgendiagnostik). Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man eine Abbildung des Körperinneren erreicht (Verschattung, Aufhellung und andere Röntgenzeichen). Das Verfahren wird zum Beispiel häufig bei Verdacht auf einen Knochenbruch angewendet: Zeigt das Röntgenbild eine Unterbrechung der Kontinuität des Knochens, ist der Verdacht bestätigt.

Röntgen einer Wirbelsäule

Für unterschiedliche Bereiche des Körpers werden unterschiedliche „Strahlenqualitäten“ benötigt, um unterschiedlich dichte Gewebe, wie z. B. Fettgewebe oder Knochen zu durchdringen. In der Röntgendiagnostik spricht man von weicher und harter Strahlung. Ausschlaggebend ist die Spannung in Kilovolt (kV), die der Röntgenröhre zugeführt wird. Je nach dem abzubildenden Körperbereich bzw. der gewünschten Bildaussage wird die Röhrenspannung zwischen etwa 25–35 kV bei der Mammografie und etwa 38 und 120 kV bei den übrigen Körperregionen gewählt. Je weicher die Strahlung (niedrige kV-Werte), ein um so größerer Anteil der Strahlung wird vom Gewebe absorbiert. Dadurch werden auch feinste Gewebeunterschiede auf dem Röntgenbild sichtbar gemacht. Harte Strahlung (von über 100 kV) durchdringt Gewebe und Materialien (wie Gips) wesentlich leichter - kontrastunterschiede werden stark abgemildert, wie z. B. bei Lungenaufnahmen (120 kV), bei denen sonst im Bereich der Rippen keine Beurteilung der Lungenstruktur möglich wäre.
Gerne möchten wir Ihnen anbieten im Falle einer Röntgenuntersuchung, Informationen wie Datum und bestrahlte Körperregion in einen Röntgenpass eintragen bzw. Ihnen einen solchen Pass auszustellen.
Die von uns verwendete Röntgenanlage ist die neueste Ihrer Art, Sie verwendet einen sogenannten "CDD-Chip", mit dessen Hilfe die Strahlung direkt in ein hochauflösendes Röntgenbild digitalisiert wird. Die hohe Genauigkeit und Lichtempfindlichkeit des Chipsatzes erzielt eine signifikante Reduzierung der Strahlendosis gegenüber herkömmlichen Röntgenuntersuchungen. Weitere Vorteile sind die Vermeidung von Abfall und die schnelle Verfügbarkeit bei Ihrem behandelnden Arzt.

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Palpation

Was ist Palpation?

Als Palpation (von lateinisch palpare = streicheln) bezeichnet man in der Medizin die Untersuchung des Körpers durch Betasten. Die Palpation ist eine der ältesten Diagnoseverfahren und zählt wie die Inspektion, die Auskultation und die Perkussion zur körperlichen Untersuchung in der Medizin. Weiterlesen »

Anamnese

Was ist die Anamnese?

Im Rahmen der Anamnese (von altgriechisch anamnesis, „Erinnerung“) wird die Leidensgeschichte, auch interdisziplinär, eines Patienten in Erfahrung gebracht. Weiterlesen »